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Projektziele

Aus all den Daten und dem Wissen, die in den Jahren über die Delphine zusammen gekommen sind, wollen wir natürlich auch Erfolge sehen. Vorab schon einmal unsere Zielsetzungen. Die Erfolge werden auch auf der Dolphin Watch Seite veröffentlicht.

 
 

Schutz, solange es noch etwas zu schützen gibt

Zurzeit sind keinerlei Schutzprogramme betreffend “Schwimmen mit Delphinen” in Hurghada vorhanden. Um die Meeressäuger vor der Küste Hurghadas vor einer rücksichtslosen und rein kommerziell geprägten Ausbeutung zu schützen, strebt „Dolphin Watch“ folgende Ziele an:

  • Wissenschaftliche Daten über das Verhalten und die unterschiedlichen Habitate der Delphine (z.B. Fanus West) sammeln und analysieren
  • Information, Aufklärung und Sensibilisierung unterschiedlicher Gruppen wie z.B. Schulklassen, Bootsmannschaften, Agenturen, Einheimische und Touristen hinsichtlich der Verhaltensweisen der Delphine und deren Bedrohung.
  • Einrichtung von Schutzzone in Fanus West und anderen kritischen Habitaten
  • Erarbeitung von verbindlichen Richtlinien für die Delfintouren, Schnorchel- und Tauchboote im Umgang mit den Delphinen.

1. Wissenschaftliche Datenerhebung und beobachtende Forschung

Weitere Studien in diesem Bereich müssen vollbracht werden, um noch mehr Informationen über den menschlichen Einfluss auf die Delphine zu erhalten. Das Ziel von „Dolphin Watch“ ist es, andere Habitate der Delphine zu lokalisieren und zu dokumentieren. Damit können weitere Riffgebiete, wo die Delphine ruhen, unter Schutz gestellt werden, wie zum Beispiel das Riffgebiet Shaab El Erg.

Um diese Zielsetzung zu verwirklichen, müssen noch mehr Informationen über die Populationsgrösse, die Verteilung der Delphine und ihre Sozialstruktur gesammelt werden. Sobald mehr Wissen über ihre Ruhe-, Geburts-, Paarungs- und Futterplätze vorhanden ist, kann man spezielle Schutzgebiete für die Delphine und Schutzprogramme (Conservation Mangement Plans) definieren und erstellen.

2. Schutzzone in Fanus West

In Fanus West soll zukünftig eine mit Bojen markierte Schutzzone errichtet werden. Innerhalb dieses Bereiche ist es verboten mit dem Boot hinein zu fahren oder sogar zu kreuzen. Es ist für Taucher und auch Schnorchler weiterhin möglich das beschriebene Tauchgebiet zu erkunden. Die Boote müssen sich wie gewohnt am vorgesehenen Ankerseilen im äusseren Bereich der Schutzzone befestigen.

Eine weitere Schutzzone soll in Shaab El Erg eingerichtet werden, wo sich tagsüber oft kleinere Gruppen zu einer grossen Gruppe zusammenschliessen, um zu Ruhen oder sich „sozial“ auszutauschen.

3. Richtlinien für Delfintouren und Tauchboote

Die momentane Situation zeigt deutlich, dass es absolut notwendig ist, Touristen, Kapitäne, Tauch- und Schnorchlerführer über das Verhalten, die Sozialstrukturen und die Intelligenz der Delphine aufzuklären. Aufbauend auf dieses neue Verständnis gegenüber den Tieren wird „Dolphin Watch“ Richtlinien erstellen, die dann bei jeder Interaktion mit Delphinen verbindlich für alle gelten.

Der von uns 2012 veröffentliche Film "Code of Conduct for Dolphin Encounters" gibt diese sehr wichtigen Richtlinien wieder. Der Film wird auch auf den verschiedenen Seminaren die vom "Dolphin Watch" Team gehalten werden öffentlich vorgeführt und als Schulungsmaterial benutzt. Unter folgendem Link könnt auch Ihr Euch die Richtlinien ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=HUKoLMYy22A&amp

 

Für weitere Informationen oder Kontakt zum “Dolphin Watch – Natural Underwater Science” Projekt kontaktiert bitte Angela Ziltener über ihre Email-Adresse a.ziltener@aim.uzh.ch oder meldet Euch über die Kontaktdaten der SWDF. www.swdf.de/index.php

You will find a summary of the Dolphin Watch project in English language in the download area of the SWDF homepage or klick www.swdf.de/uploads/media/Dolphin_Watch.pdf and on the HEPCA homepage www.hepca.com/conservation/projects/dolphin-watch.

 
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