Spiritual World Diving Federation  

© SWDF 2008  Impressum
 

Begegnungen

In all den Jahren der schönen Momente zwischen uns und den Delphinen ist eine richtige Freundschaft entstanden. Regelmäßig haben wir das Glück die freundlichen Meeressäuger bei Tauchgängen zu treffen. Auf dieser Seite könnt Ihr an unseren Begegnungen teilhaben.

 

 
 

Die Tümmler von Hurghada

Die Delphingruppen umfassen meist zwischen 3-12 Tiere, die miteinander die Riffgebiete durchstreifen. Immer wieder schließen sich Gruppen zusammen oder splitten sich auf. Manchmal treffen sie sich auch viele, dann umfasst die Horde bis zu über 30 Tümmler. Oft sind sie kurz darauf für eine Weile verschwunden (1-2 Wochen) und tauchen danach vereinzelt wieder auf. Wir konnten beobachten, dass sie dann des Öfteren Neugeborene mitführen.

In den Gruppen der Tümmler die uns begegnen betreuen alle, egal ob Kuh oder Bulle, abwechselnd die Jungen. Wir müssen annehmen, dass größere Haie in der Umgebung, öfters Jagd auf die jüngeren Delphine machen. Wir haben schon verletzte Tiere gesehen. Manche der Jungtiere sind irgendwann einfach verschwunden. Das Bild zeigt einen Halbwüchsigen, dem einen Teil der Schwanzflosse abgebissen wurde.

Nur 15 Minuten vor der Küste, im flachen Wasser der Insel Abu Minkar, haben wir einen ruhenden Makohai an der Oberfläche gefilmt. Dies ist ein Gebiet, in dem sich die Delphine oft aufhalten, wenn sie von Fanus auf die andere Seite der Giftun Insel ziehen. Unseren bekanntesten Freund, Ferdinand Destiny, haben wir noch nie südlicher als El Aruk und nördlicher als Shaab el Erg angetroffen; Noah ein anderer Bulle, wurde noch weiter im Norden (Abu Nuhas) gesichtet.

Wie die meisten wilden Delphine, mögen es die Indopazifischen Großen Tümmler nicht, berührt zu werden. Dennoch sind sie unglaublich verspielt und neugierig. Alles was nicht schnell genug davon kommt, wird zum Spielzeug und willkommenen Zeitvertreib. So schleppt Ferdinand gelegentlich Quallen oder auch schon mal einen Kofferfisch an. Manchmal schubst er uns das Spielzeug zu und erwartet das wir mitmachen. Aber auch Seetangstücke oder im Wasser treibende Plastiktüten werden mühelos mit Brust-, Rücken- oder Schwanzflosse eingefangen, mitgenommen und manchmal, geschickt wie bei einem Staffellauf, an Mitspieler abgegeben.

Manche Spielereien gehen nicht immer gut aus, aber hierfür hat die Natur sicher ihre Gründe. Wir haben gesehen, wie eine Delfingruppe einen Blaupunktrochen jagte und ihm den Schwanz abbiss. Ein anderes Mal töteten sie sogar eine über einen Meter große Muräne. Uns gegenüber, haben wir jedoch noch nie ein aggressives Verhalten der Delphine feststellen können.

Wann immer unsere Tümmler keiner anderen Beschäftigung, wie jagen oder spielen nachgehen, schmusen sie ausgiebig miteinander. Dabei scheint ihnen das Geschlecht des einzelnen keine Rolle zu spielen.

Nachfolgend haben wir auf dieser Seite einige Begegnungen mit den Delphinen bei unseren Tagestouren dokumentiert. Aktuelle und weitergehende Informationen über die Wanderungen der Delphine der Region, das Sozialverhalten und die Sozialstruktur, aber auch ihren Tagesablauf, werden von uns mit dem Projekt „Dolphin Watch – Natural Underwater Science“ wissenschaftlich erforscht. Die Ergebnisse dieser Forschung werden wir zukünftig in diesem Bereich unserer Website veröffentlichen.

Dienstag, 13. Januar 2009

Die Tauchgänge des Tages waren einmalig. Alles war da, Barrakudas, mehrere verschiedene Rochen, Schildkröten tolles Wetter und gute Sicht. Was kann jetzt noch kommen… Bei der Rückfahrt erspähten wir mehrere Delphinartige Rückenflossen, wir wussten aber, das sind keine Delphine. Sie waren viel dunkler und auch größer. Wir näherten uns den Tieren und identifizieren sie als falsche Killerwale. Michael und Sandra zogen sich sofort wieder den Anzug an um die Säuger schnorchelnd zu beäugen. Wir sahen nur drei der Gruppe, es waren jedoch viel mehr. Sie kamen zu unserem Erstaunen recht nah an uns heran, so konnten wir auch Aufnahmen von ihnen machen. Sie zirpten und waren recht vergnügt, genau wie wir. Ein toller Tag voller eindrucksvoller Momente.

Montag, 15. Dezember 2008 und Mittwoch, 17. Dezember 2008

Und es begab sich zu der Zeit als die heiligen 3 Könige vor der Tür standen (verkleidete Kinder) um Süßigkeiten einzufordern. Da wurde mir klar: schnell noch mal eine Woche nach Ägypten zur SWDF nach Hurghada umd bei Micha und Sandra zu Tauchen. Angekommen stellt sich heraus, dass ich an dem Tag der einzinge Gast war, aber man wollte trotzdem mit mir los… „Was willst Du denn sehen?“ fragte Micha, als wir losgefahren sind. „Delphine natürlich“ sagte ich eher zum Spass. Gesagt, getan, fuhren wir nach Fanus West und es sprangen auch einige Delphine hinter dem Riff herum. Schnell ins Wasser und hinter das Riff getaucht. Da waren aber erstmal keine Delphine zu sehen.

Plötzlich überholte mich ein großer, ganzer Kopf ganz langsam und glotzte mich an. Es erwies sich als eine Horde von circa 16 Säugetieren, die einige Zeit mit uns herumtauchten und sehr neugierig waren. Als ich mich einmal in die Senkrechte stellt, um meine Maske auszublasen, machten es mit gleich zwei der Delphine nach und stellten sich ebenfalls direkt mir in eine senkrechte Lage. Da das sehr aufregend war und mein erster Tauchgang nach langer Zeit, hatte ich bald keine Luft mehr und wir mussten zurück, leider! Aber die Delphine haben uns bis über das Riff und zurück zum Boot „nach Hause“ gebracht. Am dritten Tag dieser kurzen Woche waren neue Gäste da, die natürlich auch alle Delphine sehen wollten. Also wieder nch Fanus West und dieses Mal tummelte sich ein einzelner Delphin „Flecki“ in der Lagune herum. Micha ging als erster hinein um Ihn anzulocken – er kam auch und wir konnten eine ganze Stunde mit Ihm verbringen.

Dienstag, 09. Dezember 2008

Schon bei der Überfahrt zum Tauchplatz Fanus West sichteten wir von weitem drei Delfine, die einige Minuten später unser Boot passierten und nach Süden weiterzogen. Toll wäre es, wenn die drei Delfine ihre Richtung ändern würden und wir ihnen Unterwasser begegnen könnten, dachten wir. Motiviert und voller Begeisterung, für einige Gäste war es der erste Tauchgang überhaupt, sprangen wir ins Wasser und machten uns auf den Weg, um die geheimnisvolle Unterwasserwelt zu entdecken. Ich spürte eine große Freude in mir empor steigen, ein inneres Vertrauen, ich wusste, die Delfine werden zurückkommen. Kaum 300 Meter vom Boot entfernt, kamen die drei auch schon angeschossen, einer davon war noch sehr jung, ungefähr ein Jahr alt. Neugierig und verspielt begleiteten sie uns für mehrere Minuten, verließen uns für eine kurze Zeit und kamen wieder zurück. Ich fühlte mich sehr glücklich, es war wunderbar, diese sanften Meeressäuger zu beobachten und bei ihren täglichen Tätigkeiten dabei zu sein. Der Kleine durchsuchte spielerisch den Meeresboden mit seiner Schnauze, wirbelte dabei den Sand auf, drehte sich um die eigene Körperachse und schoss an die Wasseroberfläche, um zu atmen. Kaum Luft geholt, war er schon wieder bei unserer Gruppe und suchte den Kontakt zu den Tauchern. Für mich und die anderen Gäste war es ein unvergesslich schönes Erlebnis, an dem wir noch lange zerren werden.

Sonntag, 23. November 2008

Morgens bei der Ausfahrt hatten wir eine kurze Begegnung mit unserem Freund Ferdinand. Er war ganz alleine, was recht untypisch für Delphine ist und uns ein wenig verwunderte. Es war recht windig an diesem Morgen, so beschlossen wir zwischen die Inseln zu fahren. Wir hatten einen sehr schönen Tauchgang und nach der Mittagspause beschlossen wir ein anderes Gebiet anzufahren.

„Dolphin, Abu Salama“ rief ein Bootsjunge und alles hielten Ausschau. Es war kaum zu glauben, es war Ferdinand. Er war uns gefolgt und brauchte den ganzen Vormittag um uns zu finden. Er war sehr ruhig und wir hatten das Vergnügen über 70 Minuten mit ihm zu tauchen.

Donnerstag, 20. November 2008

Da wir schon gestern die Delphine gesehen hatten und die Horde Richtung Süden weiter zog, hatten wir die Vermutung sie an Fanus anzutreffen. Auch unsere Gäste brannten darauf sie noch einmal zu sehen und zwar unter Wasser. Als wir ankamen erspähten wir gleich eine größere Truppe im Norden des Tauchgebietes. Wir hatten keine Eile, denn wir waren uns sicher, da noch kein anderes Boot in Sichtweite war, dass wir die Säuger zu sehen bekommen. Wir machten eine Tauchgangsbesprechung und während dessen zogen die Delphine in Richtung Lagune. Alle wurden ein bisschen nervös und ungeduldig, denn alle wollten nur noch eins, schnell ins Wasser.

Wir hatten die Taucher in zwei Gruppen aufgeteilt, die Fortgeschrittenen zogen als erste Gruppe raus ins Freiwasser. Es dauerte nicht lange und die Taucher sahen die Horde. Es waren neun Delphine, darunter auch Noah, Benni, Fake und Mitglieder der Gruppe vom Vortag. Für viele war dies die erste Begegnung mit Delphinen. Die andere Gruppe bestand aus Anfängern. Und wie es das Glück so will zogen die Delphine in den inneren Bereich des Riffes und die Gruppe der Anfänger tauchte ganze vierzig Minuten mit der Horde. Sie waren sichtlich vergnügt, wühlten im Sand und balancierten Gegenstände auf der Nase. Dann setzten sie ihren Weg Richtung Osten fort. Auf Ihrem Weg entdeckten sie noch einen Adlerrochen mit Schiffshalter. Sie wollten ihn ärgern und scheuchten ihn auf. Das ganze Gebiet war nur noch eine einzige Sanddecke, es blieb nur noch der Schiffshalter zurück, der nicht schnell genug reagierte und jetzt seinen Adlerrochen sucht.

Mittwoch, 19. November 2008

Nach langer Zeit hatten wir mal wieder richtig schönes Wetter und sehr ruhige See. Wir beschlossen weit in den Norden zu fahren, um am nördlichsten Ankerplatz von Abu Galaua Tauchen zu gehen. Als wir dort ankamen bemerkten wir sofort die Verwirbelungen an der Wasseroberfläche, ein Zeichen für Strömung. Wir machten eine Tauchgangsbesprechung wobei auch erwähnt wurde, dass an diesem Tauchplatz die erste Begegnung mit Ferdinand war.   Der Tauchgang war sehr schön, denn das Riff ist ganz besonders vielfältig aufgebaut. Sehr viele Fische tummeln sich um die einzelnen Korallen die in einer Vielzahl vorhanden sind. Nach circa einer Stunde beendeten wir den Tauchgang um zu Mittag zu essen.

Doch bevor alle aus dem Wasser waren, zogen vier Delphine über das Riff. Sandra war auch noch im Wasser und konnte sofort zu den Delphinen abtauchen. Zuerst wollten sie abdrehen, aber eine bekannte Melodie bewegte sie dazu noch einmal umzukehren. Es dauerte nicht lange und Michael kam zurück ins Wasser und so konnten wir noch weitere dreißig Minuten mit den Meeressäugern verbringen. Einer von Ihnen war Kira, an Ihren weißen Lippen zu erkennen. Die Gruppe war am Anfang relativ schnell unterwegs, so war es nicht möglich Gäste mitzunehmen, die konnten sie aber beim schnorcheln gut beobachten.

Als wir uns auf die andere Seite des Riffes begaben, wurde die Horde ruhiger und wir konnten uns gegenseitig beäugen und miteinander spielen. Die Delphine hatten jedoch noch einen weiten Weg vor sich und so zogen sie weiter in das blaue Wasser.

Montag, 10. November 2008

Sehr schöne Filmaufnahmen mit Gästen und Delphinen sind bei diesem Tauchgang entstanden, von denen man sicherlich noch einige in Filmen von uns sehen wird.

Freitag, 7. November 2008

An diesem Tag ließen wir uns während der Fahrt neben den Delphinen auswerfen. Das Wasser und der Wind verhielten sich recht ruhig und so war es kein Problem mit dem Boot neben den Delphinen und den Tauchern mit zu treiben. Die Gruppe der Tümmler war sehr schnell unterwegs und so hatten wir immer wieder kurze Begegnungen. Die Horde kommunizierte sehr viel an diesem Tag, dies konnte man ganz deutlich wahrnehmen. Immer wieder waren die sehr hellen Zirpgeräusche und das Schnattern zu hören. Vielleicht werden wir irgendwann verstehen, was sie sich gegenseitig sagen.

Samstag, 1. November 2008

Ein sehr schönes Treffen mit Ferdinand und einigen seiner Freunde. Alle unserer Gäste hatten die Möglichkeit wieder ganz nahe mit den Meeressäugern zu Tauchen. Nach einer Weile verabschiedete sich Ferdinand, in dem er ein paar Luftblässchen aus seinem Atemloch blubberte und uns die Zunge raus streckte.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Den ersten Tauchgang an diesem Tag machten wir an Fanadir Süd, da all Gäste nach Delphinen fragen, setzten wir in der Mittagspause nach Fanus über. Schon von weitem konnten wir eine Horde an der Oberfläche sehen. Nach einen Kurzen Briefing ließen wir uns von Kapitän Ahmed in der Nähe der Delphine aussetzen.                    Wir waren kaum im Wasser, als sie schon zwischen die Taucher schossen und wir spielten an Ort und Stelle vierzig Minuten miteinander. Dann traten wir den Weg zum Anlegeplatz des Bootes an, die Delphine begleiteten uns. Wir passierten einige Tauchgruppen, die nicht schlecht staunten, wie dieser durcheinander gemischte Trupp aus vierundzwanzig Lebewesen an ihnen vorbei zog. So endete der Tauchgang nach einer Stunde mit den Delphinen zusammen an der Plattform der Dolphin Dancer.

Samstag, 04. Oktober 2008

Wieder einmal waren die Delphine an Ihrem Hausriff und wir hatten die Möglichkeit zusammen mit Gästen und Delphinen einen wunderschönen Tauchgang zu machen. Es wurden sehr viele Fotos geschossen, wovon wir hier eins von Gabi Girndt-Sharp veröffentlichen.

Sonntag, 14. September 2008

Schon kurz vor Erreichen des Tauchgebietes passierte eine Horde Delphine unser Boot und zog in Richtung Süden. Schade, dachten wir, doch dann entdeckten wir eine zweite Horde die nach Norden zog. Nach einem kurzen Briefing machten wir uns fertig um in der Nähe dieser Horde, nicht weit vom Ankerplatz Fanus West, abzuspringen. Geplant und getan, doch die Delphine verhielten sich ganz anders wie erwartet. Sie waren direkt auf uns zugekommen, drehten aber sofort ab und blieben auf Maximaldistanz der Sichtweite. Dies war ungewöhnlich und natürlich etwas enttäuschend, als wären die Delphine apathisch. Nach einer Weile kamen nur zwei kurz an uns vorbei, drehten und schwammen wieder zurück zu den Anderen. Einer von ihnen, eine Halbwüchsiger, hatte ein Seilgewirr um seinen Schwanz geschlungen. Für uns sah es so fest sitzend aus, dass er sich nicht selbst daraus befreien kann. Vielleicht war dies der Grund für das merkwürdige Verhalten der Delphine. Sie hatten an diesem Tag vielleicht keine Lust mehr auf Menschen. Dies ist schon die zweite Begegnung in letzter Zeit mit einem Delphin, der auf solch eine Art gehandicapt ist.

Dienstag, 09. September 2008

Das Meer verhielt sich ruhig an diesem Morgen und wir beschlossen ein bisschen weiter in den Norden, zu einem etwas tieferen Tauchgebiet, zu fahren. Als wir uns jedoch von der Küste entfernten und aufs Freiwasser raus fuhren, bemerkten wir, dass der Wind zugenommen hatte. Die Wellen wurden immer größer und es war uns zu unsicher den weiten Weg Richtung Norden auf uns zu nehmen. Die einzigen Tauchgebiete die wir in diesem Moment anfahren konnten, waren die Fanus Riffe. Wir spähten raus aufs Meer um vielleicht die Delphine bei ihren Atemintervallen zu sichten, denn dabei kann man immer sehr gut die Rückenflosse sehen. In letzter Zeit hatten wir die Delphine meist an diesem Tauchplatz angetroffen. Wir sahen nicht nur eine. Auf den ersten Blick waren es unzählbar viele große und kleine Rückenflossen.

Wir ließen uns mit dem Boot raus ins Freiwasser zu den Delphinen bringen, denn sie waren recht weit vom Ankerplatz entfernt. Als sich die Gruppe direkt neben dem Boot befand, sprangen wir ab. Ferdinand begrüßte uns als erster und weitere 30 folgten ihm. Darunter waren auch Halbwüchsige und Babytümmler. Ferdinand blieb bei der Hauptgruppe, das ist meist die, mit dem kleinsten Delphin, um sie zu schützen. Auch alt bekannte Tümmler wie Kira, Benny, Sam, Fakie und auch Fleckie waren mit dabei. Die Horde war sehr aktiv und freuten sich uns zu sehen. Immer wieder umrundeten sie uns sangen dabei ein Liedchen und schnatterten fröhlich vor sich her. Da wir recht weit vom Boot entfernt waren, machten wir uns nach circa 35 Minuten auf den Heimweg. Für alle war dies ein unvergessliches Erlebnis.

Freitag, 05. September 2008

Wie so oft fragten schon bei der Ausfahrt einige Gäste nach einem Tauchgang mit Delphinen. Da an diesem Morgen relativ starker Wind war, hatten wir jedoch den ersten Tauchgang an Fanadir gemacht. Gegen Mittag legte sich der Wind und wir entschieden uns nach Fanus überzusetzen um zu schauen, ob einige unserer Freunde da sind.

Wir hatten Glück, eine große Horde tummelte sich gut 50m außerhalb des Süd-Ergs von Fanus West im Freiwasser. Wir fuhren dennoch in die Lagune, da ausnahmsweise nicht viele Boote da waren. Sofort gingen wir ins Wasser und zogen durch die Außenlagune zum kleinen Erg zwischen Riffbank und Süd-Erg. Während wir von hier mit ruhigen Flossenschlägen ins Freiwasser zogen, gab Micha ein paar schrille, laute Rufe ab. Tatsächlich dauerte es nicht einmal eine halbe Minute und Ferdinand, gefolgt von zwei weiteren Delphinen, kam direkt auf uns zu. Er war in guter Laune und wollte spielen und während die drei Delphine sich unter die Taucher mischten erschien der Rest der Horde. Ferdinand gab Vollgas und legte einen Tanz hin, als wäre er auf einer Hausparty. Der Funke sprang über auf Taucher und Delphine und ein akrobatisches Treiben begann bei dem unzählige Fotos sowie sehr schöne Filmaufnahmen gemacht wurden. Diese Bilder wurden von Rupert Weitzl gemacht.

Donnerstag, 28. August 2008

Auf Wunsch unserer Gäste, Delphine sehen zu wollen, fuhren wir erneut an die Fanus Riffe. Und wir hatten Glück. Eine Gruppe von sieben Delphinen war anwesend und bei dem Geräusch unserer Schiffsschraube, wendeten sich die Delphine unserem Boot zu und schwammen direkt an uns vorbei. Wir machten uns fertig, um sie nicht zu verpassen. Und wieder beglückten sie uns mit ihrer Anwesenheit. Fleckie war mit von der Partie und auch ein Halbwüchsiger, der auf uns sehr neugierig war.
Wir verbrachten beide Tauchgänge mit unseren Freuden und auch unsere Schnorchler hatten Spaß mit den fröhlichen Meeressäugern.

Samstag, 23. August 2008

Über einen längeren Zeitraum hatten wir die Delphine nur an der Oberfläche, bei der Überfahrt oder der Heimfahrt angetroffen. Die Gruppen variierten in der Anzahl der Mitglieder.
Wir wollten jedoch noch mal den Versuch starten, unsere Freunde an ihrem bevorzugten Tauchgebiet zu finden. Langsam fuhren wir an den Ankerplatz des Riffes, denn nur wenn sie anwesend sind, wollten wir das Seil befestigen. Der Kapitän beschleunigte das Schiff, denn sie waren nicht zu sehen. Doch, in letzter Sekunde erspähten wir sie nahe der vorliegenden Riffblöcke. Die Freude war sehr groß und sofort drehten wir um und fingen an uns anzuziehen. Es war eine große Gruppe 20 oder sogar 25 Tümmler, die Chance sie unter Wasser zu treffen war groß.
Wir tauchten gemütlich ab, um in das eigentliche Tauchgebiet zu gelangen. Und dort trafen wir sie dann auch. Es war eine gemischte Runde, alte und junge Delphine und auch bekannte Delphine waren dabei, wie Ferdinand, Fleckie und sogar Noah. Die Gruppe war eine geschlossene Gemeinschaft, die eng zusammen ruhte. Nur Ferdinand und Fleckie brachen immer wieder aus, um uns mit ihren Spielereien zu vergnügen. Wir verbrachten fast den ganzen Tauchgang mit der Horde. Während unserer Mittagspause sahen wir sie immer wieder bei ihren Atemintervallen an der Wasseroberfläche, danach schwammen sie raus ins Freiwasser.

Nachttauchgang am 11. und 12. August 2008

Spiegelglatte See, perfekte Bedingungen fuer Nachttauchgänge, also machten wir gleich zwei hintereinander. Und bei jeder Ausfahrt trafen wir die Delphine an. Am Montag auf dem Weg nach Gotta Abu Ramada schauten zwei vorbei und am nächsten Tag kurz vor unserem Ziel Fanadir Süd eine kleinere Horde. Und die waren richtig gut drauf, ständig klatschten sie mit der Schwanzflosse auf das Wasser, schwammen unter dem Boot mit und einer sprang sogar hoch aus dem Wasser raus. Und ein Gast hatte den Finger zum richtigen Zeitpunkt am Auslöser der Kamera!

Donnerstag, 7. August 2008

Im Sommer ist es immer etwas schwieriger die Delphine anzutreffen, da sie eher in den nördlichen Regionen sind. Wir wollten es aber auf einen Versuch ankommen lassen und fuhren mal wieder zu den Fanus Riffen. Und tatsächlich tümmelte sich eine grosse Herde Delphine vor den Riffen. Auch Ferdinand war mit dabei. Wir machten uns gleich fertig fürs Tauchen um vielleicht mal wieder mit ihnen unter Wasser zu spielen. Leider waren sie dann nirgends mehr zu sehen, doch am Ende des Tauchgangs zeigten sie sich einmal ganz kurz mit neuem Zuwachs, und schon waren sie auch wieder weg. Auch beim zweiten Tauchgang zeigte sich die Horde von ca. 16 Delphinen einmal kurz zur Begrüßung und zog dann davon. Sie waren wohl nicht in Spiellaune. Zwar nur eine kurze Begegnung unter Wasser, aber über Wasser waren sie den ganzen Tag zu beobachten.

Freitag, 25. Juli 2008

Kurz vor der großen Giftun Insel hat sich endlich mal wieder eine größere Horde gezeigt. 9 Delphine mit einem kleinen Baby und auch ein Kleinwüchsiger war dabei. Sie zogen in Richtung Norden und wir konnten sie für ein paar Minuten vom Boot aus beobachten.

Montag, 21. Juli 2008

Schon bei der Überfahrt zum zweiten Tauchplatz Abu Galaua Sachwe zeigten sich 3 Delphine an der Wasseroberfläche. Einer der Delphine zog etwas hinter sich her, was wir vom Boot aus aber nicht richtig erkennen konnten. Und wie es der Zufall will, zeigte sich genau dieser Delphin ganz kurz bei zwei unserer Tauchgruppen. Leider hatte er um den Ansatz der Schwanzflosse ein dickes Seil und zog noch einen Teil von einem Netz hinter sich her. Aber es schien ihn nicht wirklich zu behindern und er sang laut vor sich her und ließ sogar ein paar Luftblasen steigen. Trotzdem hoffen wir, dass wir so etwas nicht noch öfter zu sehen bekommen!

Samstag, 5. Juli 2008

Nach der etwas schaukeligen Anfahrt zu den Fanus Riffen, mussten wir leider feststellen, dass unsere Freunde, die Delfine, wieder nicht anzutreffen waren. Wir entschieden, dass der erste Tauchgang in Fanus Ost stattfinden soll. Bei der Überfahrt erspähten wir, zwischen den beiden Tauchgebieten West und Ost, die Rückenflosse eines Delfins. Eher ungewöhnlich, denn die Meeressäuger sind meist in Gruppen anzutreffen. So hatten wir die Vermutung, dass es sich um Fleckie handeln könnte, denn ihn hatten wir schon öfter ohne Begleitung gesehen. Und als wüsste er, dass wir es sind, schlug er den Weg nach Fanus Ost ein.

Während des ersten Tauchgangs haben wir die schöne Korallenlandschaft mit ihren vielen farbigen Riffbewohnern bewundert und auf dem Rückweg war er dann plötzlich da. Tatsächlich, es war Fleckie. Noch ein wenig verschlafen begrüßte er uns und geleitete uns zum Boot. Leider musste der Großteil der Gruppe schon auftauchen, da der Luftvorrat zu Ende war. Zwei Leute des Teams blieben jedoch bei ihm um seinen Spieltrieb mitzuerleben. Zu unserer Freude hatte Fleckie eine im Wasser treibende Plastiktüte zu seinem Spielzeug gemacht. Er schnappte sie von der Oberfläche, schob sie mit der Schnauze und nahm sie mit seiner Seitenflosse mit unter die Oberfläche. Er ließ sie aber auch wieder im Wasser stehen, damit wir sie wieder aufnehmen konnten um sie ihm wieder wo- anders zu platzieren. Wir spielten sozusagen "Fang die Plastiktüte". Er vergnügte sich sichtlich dabei.

Die Mittagspause über blieb der Delfin an den Booten und so konnte man ihn auch bei Schnorchelgängen besichtigen. Nachdem er die ganze Zeit über sehr ruhig und treu am selben Platz blieb, beschlossen wir auch nachmittags Fanus Ost zu betauchen. Wir hatten das Vergnügen ganze sechzig Minuten mit Fleckie zu verbringen. Dieses Mal balancierte er abgestorbene Korallenstücke auf seiner Nase bis zur Oberfläche, schmiss sie aus dem Wasser und fing sie wieder auf, bevor sie den Grund erreichten. Wir bedanken uns für diesen schönen Tauchtag!

    

Mittwoch, 25. Juni 2008

Beim Anlegen zum zweiten Tauchgang bei Fanus Ost rief plötzlich jemand „Delphine“! Und tatsächlich waren drei Finnen zu sehen. Ein paar Gäste sprangen zum Schnorcheln hinein, sahen sie aber nur noch ganz kurz. Den Mittag über tummelten sie sich außen am Riff, hin und wieder her… Doch auch bei diesem Tauchgang bekamen wir sie unter Wasser wieder nicht zu sehen. Delphine über Wasser zu sehen ist aber auch immer wieder ein schönes Erlebnis.

Sonntag, 22. Juni 2008

Wie schon zwei Wochen zuvor waren keine Delphine zu sehen, als wir bei Gotta Abu Galaua ankerten. So war die Überraschung sehr groß, als uns plötzlich 2 Delphine unter Wasser begegneten und ein paar Minuten später die Truppe mit drei Weiteren noch mal an uns vorbei zog. Sie hatten es recht eilig und so sahen wir sie an diesem Riff nicht mehr.
Zum zweiten Tauchgang ging es weiter nach Shaab Machmut, wo die ganze Mittagspause über zwei Delphine zu sehen waren. Doch unter Wasser – keiner mehr in Sicht, schade!

Samstag, 7. Juni 2008

Schon seit 10 Tagen hatten wir die Delphine während eines Tauchganges nicht mehr getroffen und auch nach dem Ankern an Fanus Ost sah es nicht nach einer Begegnung aus – weit und breit keine Finne zu sehen. Viele Male trafen wir hier schon die Delphine und so sprangen wir alle mit einer kleinen Enttäuschung im Gesicht ins Wasser. Doch…

Als wir schon wieder auf dem Rückweg waren zogen plötzlich fünf Delphine an uns vorbei in Richtung Boot. Wir trafen sie in der Lagune wieder und sie waren sehr gut aufgelegt. Mit von der Partie waren Ferdinand, Noa und drei ihrer Kollegen. Sie rubbelten sich ständig in der Seegraswiese, umkreisten uns und wühlten im Sand nach etwas zum Spielen.

Leider hatten wir nicht mehr genug Luft um noch länger mit ihnen zu tauchen und mussten auftauchen. Einige von uns sprangen aber gleich wieder rein um mit ihnen zu Schnorcheln, und Micha wechselte seinen Tank um neue Aufnahmen von Ferdinand und seinen Freunden zu machen. Einzelbilder davon könnt ihr hier sehen.

Die Delphine waren sehr spielfreudig aufgelegt, und so war es wieder einmal ein wundervolles Erlebnis. Die Delphine klatschten mit ihrer Schwanzflosse auf die Wasseroberfläche, als wenn sie uns zum spielen einladen wollten. Und Noa sprang gleich dreimal hintereinander hoch aus dem Wasser raus, er hatte sichtlich seinen Spaß!
Zum Mittagessen zogen die Fünf dann noch mal raus ins Freiwasser und in der Mittagspause sahen wir sie noch mal kurz in der Lagune. Ferdinand brachte auch ein Spielzeug mit, ein blaues Stück Stoff, dass er die ganze Zeit in seiner Schnauze festhielt.

 

 

 
    ZUM SEITENANFANG